R. Schmeltzer, R. Fieseler, St. Marx, L. Lomp, B. Röttger-Liepmann

Chancen und Risiken in der digitalisierten Arbeitswelt:

Zu diesem Fazit kamen alle Beteiligten der Podiumsdiskussion über das Thema Arbeit 4.0, Veränderungen in der Arbeitswelt durch die Digitalisierung. Die SPD und der DGB im Kreis Paderborn freuten sich dieses topaktuelle Thema mit dem nordrheinwestfälischen Arbeitsminister  Rainer Schmeltzer diskutieren zu können. „Durch die Digitalisierung ändert sich gerade überall im Land die Art und Weise, wie wir arbeiten und produzieren. Es entstehen neue Berufsfelder, der Qualifizierungsbedarf wird sich durch das ganze Arbeitsleben ziehen. Um diese Veränderungen positiv zu gestalten muss es dringend beteiligungsorientierte Entwicklungsprozesse  geben“  betonte der Minister in seinem Eingangsstatement. Die Initiative It´s OWL spielt in diesem Zusammenhang sicher eine Vorreiterrolle.

Als zweiter Diskussionsteilnehmer gab Rainer Fieseler, stellvertretender Betriebsratsvorsitzender bei Diebold Nixdorf, einen Einblick in die schon recht fortgeschrittene Praxis der digitalisierten Arbeit in diesem industriellen Betrieb.

Dritter Podiumsteilnehmer war Longinus Lomp, Einrichtungsleiter des St. Johannisstiftes in Paderborn. Auch im Pflegebereich gibt es schon viele Ansätze der Digitalisierung, so z.B. die Sturzmatten, die den Pflegenden ein Signal auf´s Handy senden oder Trage- und Hebehilfen. Im Gesundheitswesen spielt auch die Telemedizin eine immer größere Rolle.

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„Missbrauch von Leiharbeit und Werkverträgen“

„Missbrauch von Leiharbeit und Werkverträgen“ war Thema einer aufschlussreichen Diskussion mit der arbeitsmarktpolitischen Sprecherin der SPD Bundestagsfraktion Katja Mast auf Einladung der SPD und des DGB im Kreis Paderborn. Denn mit dem in der Koalition ausgehandelten Gesetzesentwurf geht die Regierung ein durchaus heißes Eisen der Arbeitsmarktpolitik an. Viele Menschen arbeiten heutzutage in Firmen, in denen sie aber gar nicht wirklich beschäftigt sind. Sie sind ausgeliehen von anderen Unternehmen – und bekommen in den meisten Fällen weniger Lohn als festangestelltes Personal. Dieses Missverhältnis zu verändern hatte sich die große Koalition vorgenommen. Nach langen Verhandlungen ist nun ein Gesetzesentwurf entstanden, den die Expertin Katja Mast den Anwesenden sehr genau darstellte.
Mast machte klar: „Der Gesetzesentwurf reguliert deutlich den Missbrauch von Leiharbeit. Aus Sicht der SPD sind jedoch noch weitergehende Regelungen von Nöten.“

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1. Mai 2016: Zeit für mehr Solidarität

Die SPD schließt sich dem Aufruf des DGB zum 1. Mai 2016 an! Hier veröffentlichen wir den Aufruf im vollen Wortlaut:

Am 1. Mai demonstrieren wir für mehr Solidarität – zwischen den arbeitenden Menschen, den Generationen, Einheimischen und Flüchtlingen, Schwachen und Starken. Es ist an der Zeit für mehr Solidarität, und wir brauchen Zeit für mehr Solidarität!
Integration geht nur gemeinsam, mit gleichen Rechten für alle Beschäftigten!
Deutschland steht vor großen Aufgaben: Hunderttausende sind vor Krieg und Terror zu uns geflüchtet. Sie treffen hier viel zu oft auf Hass und Menschenfeindlichkeit. Dagegen wenden wir uns entschieden – die Antwort heißt Integration in Arbeit und Gesellschaft, nicht Ausgrenzung! Die Gewerkschaften stehen für eine freie, offene, solidarische und demokratische Gesell-schaft. Geflüchtete und Einheimische dürfen nicht gegeneinander ausgespielt werden. Wir fordern: Keine Ausnahmen beim Mindestlohn, keine Absenkung von Arbeitsschutzstandards!

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Andreas Meyer-Lauber fordert einen starken Sozialstaat

Gut besucht war der diesjährige Neujahrsempfang des SPD Kreisverbandes in Paderborn. Der nordrhein-westfälische Vorsitzende des DGB Andreas Meyer-Lauber war zu Gast und ging zunächst natürlich auch auf die aktuelle Situation im Land ein. Er kam fast direkt aus Berlin, vom Treffen des DGB Bundesvorstandes mit verschiedenen Vertreter*innen aus der Bundespolitik, u.a. Frank-Jürgen Weise, Chef des Bundesamtes für Migration und der Bundesagentur für Arbeit.
Im Rückblick auf das Jahr 2015 gibt Meyer-Lauber zu, dass die Krisen in die Deutschland und Europa geraten sind, zunächst unterschätzt wurden. Er fordert die Politik auf, die Waffen- und Finanzströme wieder unter Kontrolle zu bekommen. Um die Aufgabe der Integration in den Griff zu bekommen sei ein starker Sozialstaat gefordert. Denn die Aufgaben in Schule und Weiterbildung und auch im sozialen Wohnungsbau sind immens. Es wurde viel zu lange an wichtigen Stellen in Land und Bund gespart. „Wir brauchen außerdem Ausbildung und gute Arbeit für alle. Die Ausbildungsgarantie muss auf Flüchtlinge ausgeweitet werden, denn dies sind die besten Voraussetzungen für eine gute Integration im Lande“, so Meyer-Lauber.

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DGB Vorsitzender A. Meyer-Lauber

Vorsitzender des DGB NRW Andreas Meyer-Lauber zu Gast

Die SPD im Kreis Paderborn lädt wieder alle interessierten Bürgerinnen und Bürger zum Neujahrsempfang am Samstag, 16. Januar um 10 Uhr ins Hotel Aspethera in Paderborn ein. In diesem Jahr wird mit dem nordrheinwestfälischen Vorsitzenden des DGB Herrn Andreas Meyer-Lauber das Thema Arbeit und Zukunft der Arbeitswelt im Mittelpunkt stehen. Der DGB mit seinen Gewerkschaften möchten die Zukunft des Landes sozial, ökologisch und wirtschaftlich nachhaltig gestalten. Die Vorschläge dazu sind in einem Memorandum NRW 2020 zusammengefasst. „Wir freuen uns schon auf interessante Einblicke und Anregungen für die Politik. Ebenso ist unser Neujahrsempfang immer auch eine Gelegenheit zum Kennenlernen und des persönlichen Austausches“, freut sich Burkhard Blienert, MdB und Kreisvorsitzender der SPD.
Die SPD bittet um Anmeldungen bis zum 8. Januar 2016 per Telefon (05251 121930) oder per e-mail: kv.paderborn@spd.de

 

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Arbeit der Zukunft gestalten

Seit 125 Jahren demonstrieren die Gewerkschaften am 1. Mai für die Rechte der arbeitenden Menschen. Am 1. Mai 2015 können wir eine positive Bilanz sozialdemokratischer Politik ziehen. Wir haben schon viel erreicht für eine gerechte Ordnung auf dem Arbeitsmarkt. Arbeit erhält wieder den Stellenwert, den sie verdient.
Wir haben den Mindestlohn von 8,50 € durchgesetzt und 3,7 Millionen Menschen erhalten seit Januar eine zum Teil deutliche Lohnerhöhung. Manche Arbeitgeberfunktionäre führen eine beispiellose und ebenso durchsichtige Kampagne gegen den Mindestlohn. Dabei wird offenbar, dass häufig Bürokratie vorgeschoben wird, wo Verstöße gegen das Arbeitszeitgesetz das wirkliche Problem sind. Dazu stellen wir fest: Wo Klarstellungen über die praktische Anwendung des Mindestlohngesetzes notwendig sind, machen wir das. Klar ist aber auch: Mit der SPD wird es keine Aushöhlung des Mindestlohnes geben. Ein Mindestlohn auf Stundenlohnbasis erfordert zwingend die Dokumentation der Arbeitszeit. Und die ist kinderleicht auszufüllen.

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Gute Arbeit – Soziales Europa

Paderborn. Die SPD im Kreis Paderborn und ihr Vorsitzender Burkhard Blienert begrüßt, dass die deutschen Gewerkschaften den diesjährigen Tag der Arbeit unter das Leitmotto „Gute Arbeit. Soziales Europa.“ gestellt haben. „Der 1. Mai ist ein wichtiger Tag für die SPD und die Gewerkschaftsbewegung. Wir demonstrieren für die Rechte der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer und setzen uns für Gerechtigkeit und Ordnung auf dem Arbeitsmarkt ein“, erklärt der Vorsitzende. Selbstverständlich wird auch die AfA, die SPD Arbeitsgemeinschaft für Arbeitnehmerfragen, auf der zentralen Veranstaltung des DGB in Paderborn mit einem Stand vertreten sein.

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