Theater Paderborn schafft nach SPD-Anfrage „Evacchairs“ an

Heike Krömeke war überrascht. Im Herbst 2016 wollte sie für sich und ein paar Freundinnen Karten für das Theater Paderborn kaufen. Zum Problem wurde allerdings, dass eine Frau aus dem Bekanntenkreis im Rollstuhl sitzt. Aus brandschutztechnischen Gründen bekam die in ihrer Mobilität eingeschränkte Rollstuhlfahrerin keine Karte. Krömeke, die gleichzeitig SPD-Kreistagsabgeordnete und stellvertretende Kulturausschussvorsitzende im Paderborner Kreistag ist, hakte nach und hatte nun Erfolg.
„Die damalige Aussage war, dass meine Freundin zumindest etwas mobil sein müsse, damit ihr das Theater als Rollstuhlfahrerin ein Ticket verkaufen könne“, beschreibt Krömeke, die nach diesem Erlebnis im Kreistag eine entsprechende Anfrage zu den Sicherheitsstandards im Haus stellte. In der Stellungnahme des Kreises Paderborn stellte sich heraus, dass der vom Bauherrn im Gebäude errichtete Fahrstuhl im Brandfall aus Sicherheitsgründen nicht zum Einsatz kommen dürfe. Eine Evakuierung von Personen in Rollstühlen müsse daher händisch, mit Hilfestellung des Personals, über das Treppenhaus erfolgen. Eine knifflige Sache, gerade in Notsituationen. 

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Inklusion nicht zum Thema polemischer Oppositionspolitik machen

Blienert: „Wir sind auf einem guten Weg“

Paderborn. Inklusion ist ein Auftrag an die Gesellschaft. Ein Prozess, dem man sich nicht verschließen kann, betont der SPD-Kreisvorsitzende Burkhard Blienert. Er reagiert damit auf eine Erklärung der CDU-Landtagsabgeordneten Daniel Sieveke und Volker Jung.

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