Ralf Stegner, stellvertretender SPD-Vorsitzender, informiert sich in Lichtenau zur Windkraft

In einem Expertengespräch mit Pressebegleitung diskutierte Ralf Stegner, auch SPD Landesfraktionschef in Schleswig-Holstein, einem bekannten Windenergieland, diverse Themen rund um die notwendige Energiewende. Auf Einladung des SPD Kreisverbandes wurden im TZL Lichtenau viele Fragen rund um das Thema erörtert. Mit am Tisch saßen  Herr Dickgreber, Geschäftsführer Stadtwerke Lichtenau, Herr Hartmann, Bürgermeister von Lichtenau, Herr Roeren-Wiemers, Windkraftbetreiber vom Bürgerwindpark, Herr Lackmann, Investor und Windkraftbetreiber, Frau Steenkolk, SPD Kandidatin für den Landtag und Frau Röttger-Liepmann, stellv. SPD Kreisvorsitzende. Moderiert wurde die Runde von Herrn Scholle, Ortsvorsteher in Lichtenau. Nach der Vorstellung über die Entstehung des Bürgerwindparks und die weiteren Planungen in Lichtenau wurden in einem sehr konstruktiven Gespräch die Chancen durch Windkraftnutzung, Bürgerbeteiligung und notwendige Akzeptanz von Bürgerinnen und Bürger, weitere Entwicklungen zu notwendigen Speichermöglichkeiten, aber zu Problemen bei Ausweitung von Windkraftanlagen erörter.

Schließlich wurde noch eine Windenergieanlage in der Nähe besichtigt.

 

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SPD stellt Anfrage zur Sicherheit der Windkraft

Die durch Unwetter bedingten Schäden oder Totalschäden an Windkraftanlagen auch im Kreis Paderborn waren Anlass für eine Anfrage der SPD- Kreistagsfraktion zur Kreistags-Sitzung am kommenden Montag.
Hier werden Fragen zur Sicherheit- und Verkehrssicherheit von Windkraftanlagen ebenso formuliert wie nach den Ersatzleistungspflichtigen bei eingetretenen Schadensfällen.

„Ich erkenne als mögliche Ursachen oder potenzielle Risiken, neben Unwettern in Verbindung mit den Fliehkräften der Rotorblätter, auch die Frage nach einer sicheren Fundamentierung etwa im Karstboden, nach unzureichenden technischen Kontrollen oder dem sog. „Eiswurf“ von den Rotorblättern,“ schreibt Kreistagsabgeordnete Heike Krömeke.

Die SPD- Fraktion fragt den Kreis als Genehmigungsbehörde u. a. nach seinen Ermessensspielräumen wie auch nach Erkenntnissen und Konsequenzen – zum Beispiel Auflagen – aus den bekannten Schadensfällen. Schließlich interessiert sie sich auch für die Pflicht zum Schadenersatz an die beteiligten Akteure. Und hier möglicherweise auch gegen den Kreis Paderborn.

Umweltsprecher Wolfgang Scholle betont: „Dieses sind ausdrücklich keine Fragen Pro oder Contra Windkraft. An einer prozesshaften Entwicklung einer noch größeren Sicherheit muss es vielmehr ein allgemeines Interesse geben“.

 

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