Berufschancen schaffen für junge Menschen

 

Paderborn, 03.06.2009. Als ein „beispielhaftes Konzept für die Zukunft" bezeichnet Detlef Strauß, Schulleiter der Friedrich-von-Spee-Gesamtschule am Kaukenberg, das neue Projekt der Agentur für Arbeit zur Berufseinstiegsbegleitung, das vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales gefördert wird. Dieses Projekt soll jungen Menschen den Einstieg ins Berufsleben erleichtern.

„Rund 15 Prozent aller Jugendlichen beginnen keine Ausbildung. Das ist eine erschreckend hohe Zahl. Hier müssen wir gegensteuern. Unser Ziel muss es sein, dass alle jungen Menschen mit Anfang 20 eine Berufsausbildung oder das Abitur in der Tasche haben", so die Paderborner Bundestagsabgeordnete Ute Berg. Um Schülerinnen und Schülern, insbesondere auch mit Migrationshintergrund, den Einstieg in eine Ausbildung zu erleichtern, werden an 1000 Modellschulen junge Leute von Berufseinstiegsbegleitern beraten und intensiv begleitet. Ute Berg informierte sich vor Ort im Gespräch mit Christiane Strunk (Berufseinstiegsbegleiterin), Stefanie Lukei (Berufsberaterin), Detlef Strauß (Schulleiter), Jürgen Gärtner (Abteilungsleiter), Bernd Schulte (Koordinator Berufswahl) und Schülerinnen und Schülern über die Startphase des neuen Projekts.

„Wichtig ist die individuelle Betreuung", so Berufseinstiegsbegleiterin Christiane Strunk. Sie ist mit einer vollen Stelle im Einsatz und Ansprechpartnerin für 20 Schülerinnen und Schüler. „Das sind wirklich ideale Bedingungen", findet Jürgen Gärtner, Abteilungsleiter der Gesamtschule. „Und es bleibt so auch Zeit für vertrauensvolle Gespräche", ergänzt Schulleiter Detlef Strauß. „Insbesondere die Begleitung auch nach Beendigung der Schulzeit ist ein wichtiges Novum - denn gerade der Übergang von der Schule in die Ausbildung ist nicht immer einfach für die Jugendlichen. Es ist gut, wenn hier Hilfestellungen angeboten werden", so Ute Berg.

Die Abgeordnete zeigte sich sehr angetan auch von dem Engagement und der positiven Einstellung der Schülerinnen und Schüler zu dem zusätzlichen Unterstützungsangebot. Sie bekundete ihr Interesse, sich über den Fortgang des Projekts nach ca. 1 Jahr zu informieren. „Ich finde es wichtig, weiter zu verfolgen, wie das, was wir in Berlin beschließen, vor Ort wirkt."