Besuch der Aatalklinik in Bad Wünnenberg

von Evin Erdem

Zusammen mit der stellvertretenden gesundheitspolitischen Sprecherin der SPD- Bundestagsfraktion, Heike Baehrens, besuchte der Paderborner Bundestagsabgeordnete Burkhard Blienert die Aatalklinik in Bad Wünnenberg. Gemeinsam verschafften sich die beiden Gesundheitspolitiker einen Einblick über die Herausforderungen im Reha- Bereich.

Blienert hatte das Treffen, zu dem auch Vertreter weiterer Reha- Einrichtungen des Kreises eingeladen waren, initiiert. Blienert: „Mit der Einladung an meine Kollegin nach Bad Wünnenberg zu kommen, um sich hier mit Vertretern der im Kreis ansässigen Reha- Einrichtungen auszutauschen, wollte ich allen Teilnehmern die Gelegenheit zum fachlichen Austausch geben. Mir ist es wichtig, dass Rückkopplungsprozesse zwischen Praxis und Berliner Politikbetrieb stattfinden.“

Die Vertreter der verschiedenen Einrichtungen thematisierten unter anderem in dem Gespräch den Zugang von psychisch Kranken zur Reha, der derzeit noch problematisch sei. Insbesondere die Wartezeiten seien dabei von besonderer Bedeutung. Zudem verdeutlichten die Reha- Vertreter den beiden Bundestagsabgeordneten, dass der Stellenwert von Reha- Einrichtungen insgesamt zu stärken sei. Insgesamt müsse das Bewusstsein für die Wirksamkeit von medizinischer und geriatrischer Rehabilitation in unserer Gesellschaft geschärft werden. Es sei nicht angemessen, wenn vorrangig Kostenaspekte über die Wahl der passenden Therapie entscheiden und nicht prioritär die ärztliche Diagnose bzw. die Therapiefreiheit. Volkswirtschaftlich rechne sich Reha allemal, wenn dadurch Erwerbsfähigkeit wieder hergestellt oder Pflegebedarf vermieden werde.

Auf dem Programm stand zunächst ein Rundgang durch die Klinik. Im Anschluss war ausreichend Zeit für den fachlichen Austausch vorgesehen, bevor es für die Kollegin aus Baden- Württemberg weiter ging.

Blienert zeigte sich im Anschluss an das Treffen zufrieden: „Ich finde, es hat sich wieder einmal gelohnt, erhoffte und erzielte Wirkungen von Gesetzen und Verordnungen zu erörtern. Ich bin dem Team der Aatalklinik sehr dankbar, dass es dieses Treffen bei sich möglich gemacht hat!“

 

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