Unfallknotenpunkt wird ab 2018 entschärft

von Bärbel Hermansen

SPD-Kreistagsfraktion: Anfrage zum Bau eines Kreisverkehrs an der Kreuzung Scharmeder Straße/Alte Schanze/Elser Hude war erfolgreich. Der Eigenanteil des Kreises liegt bei 264.000 Euro

„Gut Ding will Weile haben“, lautet ein altes Sprichwort. Wenn diese Weile zu einem positiven Ende führt, ist das aber auch in Ordnung. So wie nun beim Anliegen der SPD-Kreistags-fraktion am unfallträchtigen Knotenpunkt K28/K32 Kreuzung Scharmeder Straße/Alte Schanze/Elser Hude einen Kreisverkehr zu errichten.
Im Mai 2016 hatte das SPD-Kreistagsmitglied Heike Krömeke eine entsprechende Anfrage an den Ausschuss für Wirtschaft, Bau und Verkehr gestellt. „Es ging darum, ob nicht die vorliegende Unfall- und Flächensituation an der K32 eine bevorzugte Behandlung für den Bau eines Kreisverkehrs möglich macht. Die Bundesförderung zum Ausbau von Kreisstraßen läuft schließlich 2020 aus“, sagt Krömeke. Der Kreis Paderborn zeigte sich zwar von Beginn an offen für das Anliegen, hatte aber zunächst Probleme, sich mit einem Grundstücksbesitzer zu einigen. Diese Einigung ist nun aber erfolgt, wie aus einer Verwaltungsvorlage hervorgeht und im Kreistag mit den Stimmen aller Fraktionen so beschlossen wurde. „Der Kreis Paderborn plant an dem Knotenpunkt nun den Umbau zu einem Kreisverkehrsplatz. Falls die Bezirksregierung Detmold eine Förderung zusagt, sollen die Baumaßnahmen 2018 durchgeführt werden“, freut sich Krömeke. Die Kosten belaufen sich auf 600.000 Euro, welche bereits im Haushaltsplan des Jahres 2018 festgeschrieben sind. Bei einer zu erwartenden Fördersumme von 354.000 Euro beläuft sich der Eigenanteil des Kreises an der Baumaßnahme auf 246.000 Euro.   

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