Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Genossinnen und Genossen!

Wir freuen uns sehr über Ihr Interesse an der Arbeit der SPD im Kreis Paderborn.

Sie können uns tagsüber in unserer Geschäftsstelle in der Kilianstr. 2 in Paderborn, Telefonnummer: 05251 12193-0 erreichen.
Mit vielen Grüßen
Burkhard Blienert, Kreisvorsitzender

Aktuelles der SPD im Kreisverband Paderborn

Equal Pay Day dieses Jahr am Montag, 18. März 2019

Der Equal Pay Day erinnert auch in diesem Jahr wieder daran, dass Frauen deutlich weniger verdienen als Männer. Laut statistischem Bundesamt sind es in Deutschland ca. 21%. Das  bedeutet, dass Frauen in einem Zeitraum von 77 Tagen quasi umsonst gearbeitet haben.

Europaweit verdienen Frauen derzeit 16 Prozent weniger als ihre männlichen Kollegen. Die Folgen einer solchen ungerechten Entlohnung münden nicht oft in  vermehrter Altersarmut. Frauen arbeiten überproportional in sozialen Berufen, die nicht gut bezahlt werden.

„Der Equal Pay Day wird in Deutschland seit 2008 gegangen. Ein Skandal, dass es diesen Tag immer noch geben muss“, so der SPD Kreisvorsitzende Burkhard Blienert

„Fridays for future ist die größte politische Jugendbewegung der letzten Jahrzehnte. Die kritische Lage der Welt bewegt die Menschen. Der von uns verursachte Klimawandel verändert alles. Die Auswirkungen sind verheerend für die Lebenssituation auf der Erde. Die Ursachen kennen wir schon lange, und die Folgen für die Zukunft sind berechnet und vorhersehbar. Nicht absehbar ist, ob die Staaten der Erde mit den Folgen für die Menschen klar kommen. Es könnte somit die größte soziale Katastrophe werden. Bürgerkriege, Flucht und Vertreibung werden für viele Menschen zum Schicksal. Unser Handeln und Wirtschaften beutet auf der Welt die Menschen und die Umwelt aus.
Ich unterstütze daher die Demonstrationen der Schülerinnen und Schüler und habe Ihnen persönlich meine Solidarität im Namen der Sozialdemokratie in Paderborn ausgesprochen. Lasst uns gemeinsam über die Zukunft reden und endlich handeln. "

In der letzten Sitzung der SPD-Arbeitsgemeinschaft für Arbeitnehmerfragen im Kreisverband Paderborn (AfA) wurde über das Entwurfpapier der SPD zur Grundrente ausführlich und intensiv diskutiert.

Das Konzept zur Grundrente wertete die Versammlung als wichtigen Baustein der sozialen Gerechtigkeit. Die Anwesenden waren der Meinung, dass die Lebensleistung aller Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern gewürdigt werden müsse. Wer ein Leben lang gearbeitet, Kinder erzogen und/oder Angehörige gepflegt hat, den darf die Solidargemeinschaft nicht „im Regen stehen lassen“.

Auch ist es dringend erforderlich, die Ursachen der viel zu niedrigen Renten zu bekämpfen.  

Der Vorsitzende der AfA im Kreis Paderborn, Mohamed Soubh, dazu: „Unabdinglich zur Vermeidung von Altersarmut sind dabei höhere Löhne und eine starke Tarifbindung.“

Die neue Grundrente soll einen effektiven Schutz vor Armut im Alter bieten. Die Rente werde um einen Zuschlag erhöht, wenn die Versicherten mindestens 35 Jahre Grundrentenzeiten vorweisen können. Das sind Pflichtbeitragszeiten, vor allem aus Beschäftigung, Kindererziehung und Pflegetätigkeit. Davon werden 3 bis 4 Millionen Menschen profitieren, vor allem Frauen.