Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Genossinnen und Genossen!

Wir freuen uns sehr über Ihr Interesse an der Arbeit der SPD im Kreis Paderborn.

Sie können uns tagsüber in unserer Geschäftsstelle in der Kilianstr. 2 in Paderborn, Telefonnummer: 05251 12193-0 erreichen.
Mit vielen Grüßen
Burkhard Blienert, Kreisvorsitzender

Aktuelles der SPD im Kreisverband Paderborn

Gunda Köster Wahlbezirk 15 Paderborn

Die SPD- Kreistagsfraktion schlägt in einem Antrag an den Kreistag einen Anreiz für potenzielle Berufsrückkehrer vor:  Beim Neueinstieg namentlich in den Bereich der ambulanten Pflege von mindestens einer halben Stelle sollen sie von den Beiträgen für Kita oder Tagespflege befreit werden.

Die Sozialdemokraten verweisen in ihrer Begründung auf den desolaten und hoch problematischen Fachkräftemangel im Bereich der ambulanten Versorgung von Menschen mit Pflegebedarf. Gerade vermeldete der Kreis bekanntlich einen zusätzlichen Bedarf von 1300 Pflegekräften bis zum Jahr 2030.

Die stellvertretende Vorsitzende des Jugendhilfeausschusses und SPD- Sprecherin Gunda Köster: „Der Kreis vertritt richtiger Weise den Vorrang der Versorgung zu Hause vor einer Heimunterbringung. Deshalb muss eine ambulante, pflegerische Versorgung flächendeckend sichergestellt sein.“

Wolfgang Scholle Wahlbezirk 18 Lichtenau

SPD Kreisvorsitzender Burkhard Blienert ist sehr irritiert über die positive Bewertung der Veränderungen im Bereich der Senne von Seiten der CDU. „Der Verbleib von 200 britischen Armeeangehörigen in der Senne und die zukünftige Nutzung des Truppenübungsgeländes für Nato-Übungen schaffen aus unserer Sicht eine absolut unbefriedigende Situation für die Stadtteile Sennelager und Schloß Neuhaus. Die notwendige Entwicklung in Sennelager und die Schaffung dringend benötigten Wohnraumes geraten so ins Stocken. Wir befürchten eine ungeklärte Verkehrssituation während der Vor- und Nachbereitung der Truppenübungen.“

Ebenso sind die Folgen intensiver Nato-Übungen für die Natur auf dem Truppenübungsgelände nicht absehbar und können hier relevante Schädigungen von Flora und Fauna herbeiführen.

NRW-Familienminister Joachim Stamp (FDP) hat Freitag sein Konzept der Übergangsfinanzierung für das Kita-Jahr 2019/2020 vorgestellt. Dazu erklärt Dennis Maelzer, familienpolitischer Sprecher der SPD-Fraktion im Landtag NRW:

„Familienminister Joachim Stamp vermeldete heute ein weiteres Rettungspaket für den Übergang zur nach hinten verschobenen Reform des Kinderbildungsgesetzes (KiBiz) durch das Landeskabinett. Vorgesehen sind 100 Millionen Euro vom Bund, die eigentlich für Qualitätsverbesserungen gedacht waren, 70 Millionen Euro von den Kommunen sowie 290 Millionen Euro aus der Landeskasse. Und was wird damit erreicht? Ein weiteres Rettungs-paket, das nur einmal mehr zeigt, dass der Minister so nach und nach in der Realität des KiBiz ankommt.

Keine Qualitätssteigerung, keine Entlastung der Eltern, keine Entlastung der Träger, keine erweiterten Öffnungszeiten. Wieder nur eine Verlängerung des strukturell unterfinanzierten Systems und die vage Ankündigung, dies aber nun wirklich im Kindergartenjahr 2020/2021 anzugehen. Auch diese Mittel werden in dem verkorksten System untergehen und nichts bewegen – genau wie zuvor das pompös anmoderierte erste Rettungspaket.