Aktuelles der SPD im Kreisverband Paderborn

Bereits im Frühjahr waren die Schulen wegen Corona geschlossen. In dieser Zeit wurden Eltern zumindest die Gebühren für die Offene Ganztagsschule (OGS) erlassen. Damals legte das Land ein Förderprogramm auf. In den Monaten April bis Juli hatte das Land zumindest die Hälfte der OGS-Beiträge übernommen. In den Kreis Paderborn flossen insgesamt mehr als 385.000 Euro wie das Land auf Anfrage de lippischen Landtagsabgeordneten der SPD, Dennis Maelzer berichtete. Der Restbetrag wurde von den Kommunen übernommen, so auch die Stadt Delbrück, die ca. 42.600 Euro vom Land erhielt. NRW-weit erstattete das Land für 35,4 Millionen Euro Elternbeiträge für die OGS.

In diesem Winter und 2. Lockdown ist das nun anders. Familien, deren Kinder von den Behörden aus Sicherheitsgründen in Corona-Quarantäne geschickt werden, bleiben oftmals auf den OGS-Kosten sitzen.

In einer Videokonferenz des SPD-Kreisvorstandes Paderborn wurde der SPD-Kreisvorsitzende Burkhard Blienert für eine erneute Bundestagskandidatur vorgeschlagen. Der SPD Kandidat zur  Bundestagswahl 2021 soll am 23. Januar 2021 auf einer Mitgliederversammlung gewählt werden.

Von 2013 bis 2017 war Burkhard Blienert schon einmal im Deutschen Bundestag, wo er im Gesundheitsausschuss, Kulturausschuss und Haushaltsausschuss arbeitete. Er war maßgeblich an der Reform der Medizinerausbildung und dem Cannabis-als-Medizin-Gesetz beteiligt. Außerdem setzte er sich in seiner Zeit als Abgeordneter für die bessere soziale Absicherung von Kulturschaffenden und Soloselbständigen ein. Zurzeit ist Blienert noch für seine Fraktion im Stiftungsrat der Bundeskulturstiftung.

Ein Herzensanliegen ist ihm die Vermittlung von politischer und historischer Bildung, die angesichts der Demokratiedebatten der letzten Jahre dringend notwendig ausgebaut werden muss.

Seit der Kommunalwahl ist Burkhard Blienert Mitglied im Kreistag und dort u.a. auch im Kulturausschuss aktiv.

 

Der SPD Kreisverband begrüßt die online-Petition der IG-Metall „Gemeinsam den Ausbildungsplatz-Abbau bei Benteler umkehren, hochqualifizierte Ausbildung erhalten und Zukunft des Technologie-Standorts absichern“, die von vielen bekannten Paderbornerinnen und Paderborner Einzelpersonen und Vereinen unterstützt wird. Auch Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten stehen als Erstunterzeichner für das Engagement der Gewerkschaft.

Der Technologiestandort Paderborn liegt der SPD am Herzen, die Absenkung bei Benteler auf 14 Ausbildungsplätze in diesem Jahr ist aus der Sicht des SPD-Kreisvorsitzenden Burkhard Blienert ein falsches Signal. Ausbildung in einem technologischen Beruf hat eine wichtige Botschaft an die Jugendlichen: es lohnt sich, in der Industrie eine berufliche Zukunft zu sehen.

„Angesichts des befürchteten Fachkräftemangels in den kommenden Jahren ist es gerade auch in einem Krisenjahr wie diesem besonders wichtig, dass Jugendlichen keine Perspektive genommen wird, „ sagt Nele Czaniera, Mitglied des SPD Kreisvorstandes und gleichzeitig im Leitungskollektiv der IG Metall-Jugend

Die SPD sieht Benteler im Verbund mit anderen Unternehmen in der Region, die zusammen für den technologischen  Standort mit Schwerpunkt Automotiv stehen. Der Automobilbereich insgesamt steht vor gewaltigen Veränderungen. Technologische Entwicklungen und eine grundsätzliche Neuausrichtung in Richtung e-Mobilität sowie Wasserstofftechnologie darf in Paderborn nicht durch einseitig falsche Betriebsentscheidungen gefährdet werden. "Wir müssen die gesamte Innovationskette auch für den Standort Paderborn mit seinen tausenden Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in den Blick nehmen", stellt Burkhard Blienert, SPD-Kreisvorsitzender fest. "Ohne dieses starke industrielle Rückgrat kann auch die Universität nicht erfolgreich arbeiten. Beides, Studium und industrielle Fertigung sind die Stärken der Region. Was an der Uni erforscht wird, kann so schnell Einzug finden in praktische Anwendung. Auch wenn manches vielleicht scheitert, aber erst im Lernen aus dem Scheitern entsteht ein besseres Produkt."