Aktuelles der SPD im Kreisverband Paderborn

Die rasante Entwicklung der Digitalisierung in der Arbeitswelt, die neben der Industrie auch viele Dienstleistungsbranchen verändern wird, betrifft daher auch die Arbeitswelt. Die Arbeitsgemeinschaft für Arbeitnehmerfragen (AfA) in der SPD hatte dazu zwei Experten für ihre Konferenz eingeladen.

Oliver Dietrich, IG-Metall Projektsekretär Arbeit 4.0 erläuterte die Chancen und Risiken, die sich für die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer mit den neuen Technologien ergeben. Er selbst arbeitet in OWL mit einigen namhaften Unternehmen und deren Betriebsräten zusammen, die sich unter dem Dach von It´s OWL engagieren. Hierbei geht es zum Beispiel um bedarfsgerechte Einrichtung der Technik, die nur gemeinsam mit der Belegschaft erarbeitet werden kann. Dies setzt häufig eine Veränderung der Unternehmenskultur sowie gegenseitiges Vertrauen voraus. Herr Dietrich betonte, dass es auf das Engagement der Menschen vor Ort ankommt, die Chancen anzupacken und gemeinsam die Vorzüge der technischen Entwicklung zu gestalten.

Als zweiter Referent legte Dr. Bernd Gröger, stellvertretender AfA Vorsitzender in NRW, den Fokus auf die gesellschaftspolitischen Auswirkungen der Digitalisierung der Arbeitswelt.

Foto: Burkhard Blienert, Oliver Dietrich, Gunda Köster, Dr. Bernd Gröger

Zur Gestaltung des Bahnübergangs Rosentor hat es in den vergangenen Jahrzehnten zahlreiche Konzepte gegeben. Da sich dies in den kommenden Jahren auch nicht ändern wird, ist es der SPD Paderborn umso wichtiger, zumindest mögliche Gefahrenquellen zu beheben. Die Fraktion im Rat der Stadt Paderborn stellt daher nun in der nächsten Sitzung des Ausschusses für Bauen, Planen und Umwelt eine Anfrage zur Einbahnstraßenregelung.

„Auswärtige Fahrzeughalter, aber auch Paderborner Autofahrer, scheinen die im oberen linken und oberen rechten Bereich angebrachten Einbahnstraßenschilder zu übersehen. Ich kann regelmäßig beobachten, wie Autos oder auch LKWs aus Richtung der Kilianstraße kommend über den Bahnübergang fahren“, sagt Heike Krömeke. Das SPD-Kreistagsmitglied arbeitet im SPD Büro in der Kilianstraße, welches sich in unmittelbarem Sichtfeld zum Bahnübergang Rosentor befindet.

Foto: Lösungen gefordert: Der SPD-Ratsherr Parviz Nasiry und das SPD-Kreistagsmitglied Heike Krömeke bekommen die Missachtung der Einbahnstraßenregelung am Bahnübergang Rosentor regelmäßig mit. Foto: Mark Heinemann

Auf Einladung von Bernd Schäfer (PB) und Andreas Suermann (HX) trafen sich die SPD-Kreistagsfraktionen von Paderborn und Höxter zu einer gemeinsamen Sitzung zum Thema ÖPNV. Als Referent stellte Achim Oberwöhrmeier, Geschäftsführer der Verkehrsgesellschaft KVG Lippe, die Einsatzmöglichkeiten unterschiedlicher Verkehrssysteme aus Lippe vor.

Eine Mischung aus den Angeboten Anruf-Sammel-Taxi, Anruf-Linien-Fahrt, Richtungsbandbetrieb und Bürgerbus gewährleistet dort ein flexibles Beförderungsangebot, das bedarfsgerecht auf die Bürgerinnen und Bürger ausgerichtet ist. Unnötige Leerfahrten wie im reinen Linienverkehr konnten so bei gleichzeitiger Fahrzeit-Verringerung stark reduziert werden. Weiße Flecken in der verkehrlichen Erschließung gebe es nicht mehr.

Schnell waren sich alle SPD-Kreistagsabgeordnete einig: Dies ist ein Beförderungssystem, das auf die Kreise Paderborn und Höxter übertragen werden sollte! Die SPD-Fraktionen der Kreise Paderborn und Höxter fordern deshalb einen Systemwechsel im Zweckverband Nahverkehr Paderborn/Höxter (NPH) von der Ausschreibung der Linienbündel in Eigenwirtschaftlichkeit hin zur Gemeinwirtschaftlichkeit.

(Auf dem Foto: Andreas Suermann und Bernd Schäfer beim Neujahrsemfpang der SPD KV Paderborn, mit Thomas Kutschaty und Burkhard Blienert)