„Bewährte Strukturen der Arbeitslosenzentren und Erwerbslosenberatungsstellen nicht zerschlagen – Beratung für Arbeitslose in Paderborn muss weiter finanziert werden!“

von Bärbel Hermansen

Die schwarz-gelbe Landesregierung will die bewährten Strukturen der Arbeitslosenzentren und Erwerbslosenberatungsstellen in NRW zerschlagen. Arbeitsminister Karl-Josef Laumann hat angekündigt, bereits in diesem Jahr mit den Umstellungen zu beginnen.

„Dieses unkluge Verhalten der Landesregierung sorgt für große Unsicherheit bei allen Beteiligten.  Die Beschäftigten in den Beratungszentren wie hier das Padalz in Paderborn machen einen ausgezeichneten Job, sind höchst erfahren und Expertinnen und Experten im Umgang mit dem Thema Arbeitslosigkeit. Die unabhängigen Beratungsstellen helfen vielen Arbeitslosen bei der Bewältigung ihrer Alltagssorgen und bei der Suche nach einem neuen Job," so der SPD-Kreisvorsitzende Burkhard Blienert.

Dennis Maelzer, MdL aus Lippe ergänzt: „Klar ist auch, dass der Beratungsbedarf der Menschen seit Jahren steigt. Dass die Corona-Krise zu steigenden Arbeitslosenzahlen führt, ist absehbar. Der Beratungsbedarf wird dadurch noch größer werden. Deswegen muss eine Finanzierung und Weiterführung der Arbeitslosenzentren und Erwerbslosenberatungsstellen durch die Landesregierung garantiert werden. Die Beschäftigten und die ratsuchenden Arbeitslosen gleichermaßen haben das Recht auf Planungssicherheit. Daher setzt sich die SPD-Landtagsfraktion dafür ein, dass die 79 unabhängigen Arbeitslosenzentren und 73 Erwerbslosenberatungsstellen in NRW über das Jahr 2020 erhalten und verlässlich finanziert werden. Das gilt auch für Paderborn.“

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