Gute Nachrichten aus dem Familienministerium in Berlin für das Mehrgenerationenhaus in Paderborn

von Bärbel Hermansen

Nach langen Auseinandersetzungen ist es nun Familienministerin Franziska Giffey  gelungen, die Finanzierung der Mehrgenerationenhäuser auf eine langfristige 8-jährige Basis zu stellen. Das neue Bundesprogramm hat eine Laufzeit von 2021 bis 2028. Außerdem sind in den kommenden Jahren die üblichen 30.000 Euro wieder um 10.000 € aufgestockt worden und damit 40.000 Euro Bundesmittel pro Mehrgenerationenhaus gesichert. In der Bundesrepublik gibt es insgesamt 580 Mehrgenerationenhäuser, eines davon in der Paderborner Leostraße 45, welches von der Arbeiterwohlfahrt (AWO) betrieben wird.

Burkhard Blienert, SPD-Kreisvorsitzender und designierter Bundestagskandidat der SPD kennt die Debatte schon seit Jahren. „Die Zeit von 8 Jahren sind für diesen Bereich endlich mal eine Phase langfristiger Planung und Sicherheit, nachdem sonst immer von Jahr zu Jahr gebangt und interveniert werden musste, um die Finanzierung zu sichern. Die Union hat es uns dabei nicht leicht gemacht, das Geld für dieses erfolgreiches Projekt bereitzustellen.“, so die positive Einschätzung des SPD-Politikers. Mehrgenerationenhäuser arbeiten in den Kommunen mittlerweile sehr erfolgreich als Garant sozialen Zusammenhalts und des Miteinanders. Sie sind generationsübergreifend Anlaufstelle für viele Menschen geworden. Das achtjährige Bundesprogramm wird die Arbeit der MGH´s untereinander besser vernetzen helfen, zu mehr Professionalisierung und Qualitätssicherung beitragen. Außerdem lassen sich nun auch kommunale Programme durch die Planungssicherheit besser dort verwirklichen.

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