Kreisel soll das Unfallrisiko mindern: Kreis Paderborn baut den Kreuzungsbereich Alte Schanze/Scharmeder Straße nach SPD-Anfrage zum Kreisverkehr um

von Bärbel Hermansen

Kreis Paderborn. Die Kreisstraßen K32 und K28 bei Paderborn-Elsen sind stark befahren, die Autofahrer oft mit hohen Geschwindigkeiten unterwegs. Speziell der Kreuzungsbereich Alte Schanze/Scharmeder Straße besitzt ein hohes Risiko für Unfälle. Eine Anfrage der SPD-Fraktion sorgt nun dafür, dass die Unfallgefahr an dem Knotenpunkt durch einen Kreisverkehr reduziert wird.
„Es freut mich, dass meine Anfrage nun zu dem Ergebnis geführt hat. Der Kreisverkehr wird die Sicherheit in dem Bereich erhöhen“, so Heike Krömeke. Das SPD-Kreistagsmitglied hatte die Anfrage zu dem gefährlichen Verkehrsknotenpunkt im Bauausschuss des Paderborner Kreistags gestellt. Im September 2017 war der Bau des Kreisels einstimmig beschlossen worden. Durch den Umbau zu einem Kreisverkehr wird der Verkehr zudem für Fußgänger und Radfahrer durch großzügig gebaute Querungshilfen besser geführt und auch für diese Verkehrsteilnehmer sicherer. Die Kosten für die Maßnahme liegen bei etwa 600.000 Euro. Davon übernimmt die Bezirksregierung Detmold 360.000 Euro und 240.000 Euro trägt der Kreis Paderborn. Zwischenzeitlich konnten auch die Zuschüsse erfolgreich eingeworben werden. „Wenn keine Probleme auftauchen und auch das Wetter mitspielt, soll der Kreisverkehr im November fertiggestellt sein. Bis dahin müssen sich Autofahrer auf Umleitungen einstellen und somit mehr Zeit einplanen“, sagt Krömeke.

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Die Bagger sind bereits angerollt und die Arbeiten haben längst begonnen. Landrat Manfred Müller und Heike Krömeke, Mitglied des Paderborner Kreistages überzeugten sich vom Beginn der Bauarbeiten

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