„Skandalisierung der NRW-Bildungspolitik ist völlig unangebracht“

Neulich wurde die JAKO-O-Bildungsstudie regional in Düsseldorf vorgestellt, die nordrheinwestfälische Eltern von schulpflichtigen Kindern im Alter von bis zu 16 Jahren zu aktuellen Schulthemen befragt hat. Dazu erklärt Eva-Maria Voigt-Küppers, stellvertretende Vorsitzende der SPD-Fraktion im Landtag NRW:
„Die Studie zeigt eindeutig: Die Skandalisierung der NRW-Bildungspolitik ist völlig unangebracht. Die Eltern sind zufriedener, als häufig behauptet wird. Ich bin den Machern der JAKO-O-Bildungsstudie dankbar, dass sie Elternmeinungen wissenschaftlich abfragt und damit zu einer Versachlichung der Debatte beigetragen hat.
Bestes Beispiel ist die Debatte um die Schulzeitverkürzung: Die generelle Ablehnung von G8 bröckelt. 39 Prozent der Eltern wünschen sich eine Wahlvariante (G8 und G9) an einer Schule – damit liegen wir mit unserem Modell genau richtig.
Auch wird die Akzeptanz des Ganztags immer größer: 53 Prozent der Eltern wünschen sich den verbindlichen Ganztagsunterricht an ihrer Schule. Bei der Umsetzung der Inklusion geht es 66 Prozent der Eltern nicht schnell genug. Sie wünschen sich allerdings noch mehr Ressourcen.
Zusammengefasst ist die wichtigste Botschaft für unsere vorbeugende Politik jedoch, dass
die NRW-Landesregierung bei der Chancengleichheit massiv aufgeholt hat.“

 

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