SPD fordert flexible Lösungen beim Impfen

von Bärbel Hermansen

Die tägliche Zahl der Neuinfektionen ist immer noch zu hoch. Die Entwicklung der Corona-Pandemie bleibt damit besorgniserregend. Die große Hoffnung liegt weiterhin im Impfen der Bevölkerung. „Nun ist NRW groß und die Strukturen vor Ort unterscheiden sich erheblich. Wir brauchen die Möglichkeit, flexible Lösungen bei uns vor Ort zu finden“, so der lippische  Landtagsabgeordnete Dr. Dennis Maelzer, aus Detmold.  Einen entsprechenden Antrag hat die SPD-Fraktion im Landtag NRW für die Landtagssitzung in der kommenden Woche vorgelegt.

„Durch eine auf unsere Region angepasste Lösung können wir die Akzeptanz und Impfbereitschaft erhöhen. Es kann doch nicht sein, dass beispielsweise ältere Menschen mit dem Taxi oder den öffentlichen Verkehrsmitteln 50 km zum Impfzentrum fahren müssen“, so der SPD Kreisvorsitzende Burkhard Blienert weiter. Der Corona-Rettungsschirm wurde bislang kaum genutzt. Von den angesetzten 25 Milliarden Euro sind gerade einmal 5 Milliarden verwendet worden. „Am Geld darf die flexible Lösung nicht scheitern, wir brauchen im Kreis Paderborn Unterstützung vom Land. Impfbusse, mobile Impfteams, Zweigstellen von Impfzentren – es viele gibt pragmatische Lösungen, die genutzt werden könnten“, meint Blienert. Dafür müsse das Land jedoch die passenden Rahmenbedingungen bieten. Bislang ist es den Kreisen und Kommunen in NRW nicht erlaubt, von den landesweiten Regelungen abzuweichen. „Das Impfen der Bürgerinnen und Bürger im Kreis Paderborn scheitert mit Sicherheit nicht an der Bereitschaft der Bevölkerung. Gesundheitsminister Laumann muss Fakten und vor allem Möglichkeiten schaffen, damit wir die Menschen vor Ort schnellstmöglich mit dem dringend notwendigen Impfstoff versorgen und den Kampf gegen das Virus gewinnen können“, so Blienert weiter.

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